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S

 

Neuerscheinung 2003

 

 

 

 

 

I. Hirsch

Maimonides

Persönlichkeit und Werk.

Erschienen zum 800. Geburtsjahr 1935,

nachgedruckt zum 800 Todesjahr 2004

Aus dem Tschechischen von Avri Salomon.

2003. 50 Seiten, € 8,00. ISBN 3-89649-877-0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Inhalt

 

Vorwort Erhard Roy Wiehn: Mose ben Mairnon 1135-1204

 

Dr. I. Hirsch: Maimonides - Persönlichkeit und Werk

 

Einführung

Die kulturellen Verhältnisse zu Lebzeiten des Maimonides

Das Leben des Maimonides

Wanderjahre

Inhalt der Schrift "Igeret Hasch.mad"

Weitere Reisen und Berufe

Maimonides als Arzt

Maimomides als "Nagid"

(Trost)Sch.reiben des Maimonides an die Juden im Jemen

Rabbinische Gutachten des Maimonides

Die drei Hauptwerke des Maimonides

1) Kommentar zur Mischna

2) Mischne Thora, ritueller Kodex, Religionsgesetzbuch

3) Das religionsphilosophische Werk "More Newuchim"

Der Gottesbegriff

Die Gründe der Gebote und Verbote der Thora

Lebenswerte

Lebensabend und Tod des Maimonides

 

Glossar

 

Nachwort 1935

Übersetzer

Herausgeber

 

 

Aus dem Vorwort von Erhard Roy Wiehn

 

Mose ben Maimon 1135-1204

Mose ben Maimon, griechisch Maimonides, abgekürzt RaMBaM, geboren am 30. März 1135 in C6rdoba, gestorben am 13. Dezember 1204 in Fostat, damals eine Vorstadt von Kairo, war ein Sohn des Richters Maimon ben Josef und erhielt eine umfassende Ausbildung.

Er musste aus politischen Gründen mit seiner Familie aus Spanien fliehen und lebte ab 1160 zunächst in Fez/Marokko, musste 1165 abermals fliehen und gelangte nach Ägypten, wo Saladin und seine Nachfolger den Juden Asyl gewährten. Mose ben Maimon arbeitete als Arzt in Fostat, vollendete dort seinen arabischen Kommentar zur Mischna, stellte verbindliche Glaubenssätze des Judentums auf, die allerdings umstritten blieben. Sein philosophisches Hauptwerk 'More Newuchim' ('Führer der Unschlüssigen') von 1185 gilt als das bedeutendste Werk der jüdischen Religionsphilosophie des Mittelalters. Sein Versuch einer Synthese zwischen jüdischer Tradition und zeitgenössischer Wissenschaft "im Zeichen des arabischen Aristotelismus" blieb ebenfalls umstritten. Gleichwohl gilt er als wichtigste rabbinische Autorität seiner Zeit. Mose ben Maimon, Leibarzt des Sultans und Oberhaupt der Juden in Ägypten, wurde in Tiberias bestattet.

Über Mose ben Maimon gibt es selbstverständlich zahllose Publikationen, und das Internet weist im August 2003 unter dem Stichwort "Maimonides" in Deutschland ca. 1.670, weltweit ca. 41.300 Einträge auf. Warumnun diese weitere kleine Schrift? Avri Salamon (Haifa) , mit dem ich als Übersetzer bereits einige Schriften publiziert hatte, bot mir Ende März 2003 seine Übersetzung an: "Die Schrift wurde im Jahre 1935 anlässlich der 800. Wiederkehr des Geburtstags des großen Diaspora-'Adlers' in nur 350 nummerierten Exemplaren in Prag zur Ausgabe gebracht und anscheinend Notabeln überreicht. (Ich besitze Nummer 314)" Natürlich hat mich die Möglichkeit gereizt, eine Maimonides-Schrift in meine Edition aufnehmen zu können. Leider war jedoch zum Beispiel zur Person des Verfasser nichts zu finden und auch sein Vorname nicht aufzuklären; da dieses kleine Werk im übrigen so stehen bleiben sollte, wie es ursprünglich erschienen ist, wurde hier auch auf weitere Kommentare verzichtet.

 

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Zum Inhaltsverzeichnis / to the contents of Shoáh & Judaica / Jewish Studies

 

 

 

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