Konstanzer
Schriften zur Rechtswissenschaft Band 239
Sarah Maria Bischofberger
Die
Gefährdung des Kapitalanlagemarktes durch Fehlinformation
Eine Analyse der Schutzmaßnahmen unter Beachtung des
ultima-ratio-Prinzips
1. Aufl. 2008. XXVIII, 370 Seiten; € 49,80. ISBN
3-86628-232-X; 978-3-86628-232-2
Nicht erst seit der aktuellen Finanzkrise ist die
Bedeutung des Kapitalanlagemarktes für das Funktionieren der Gesamtwirtschaft
bekannt. Insofern gehört es zur zentralen Aufgabe des Gesetzgebers, die
Funktionsfähigkeit und das Vertrauen in den Kapitalanlagemarkt sicherzustellen.
In der vorliegenden Arbeit wird herausgearbeitet, dass die maßgebliche Gefahr
hierfür von fehlenden, unrichtigen, unvollständigen und verspäteten Informationen
– kurz Fehlinformation – ausgeht.
Die Autorin leistet in bisher nicht dagewesener Weise
eine Zusammenschau der vorliegenden gesetzlichen Schutzmaßnahmen zur Vermeidung
von Fehlinformation. Dafür hat sie sämtliche einschlägigen Gesetze im Zivilrecht,
im Verwaltungsrecht, im Ordnungswidrigkeitenrecht und im Strafrecht auf
Schutzmaßnahmen und Schutzlücken hin untersucht. Berücksichtigt werden auch die
Schwierigkeiten bei der Anwendung der Normen in der Praxis. Im Ergebnis
verweist sie auf zahlreiche Regelungslücken sowohl im außerstrafrechtlichen als
auch im strafrechtlichen Bereich. Unter Berücksichtigung des
ultima-ratio-Prinzips verdeutlicht die Arbeit, dass dabei vor allem weitere
Schutzmaßnahmen im außerstrafrechtlichen Bereich erfor-derlich sind.
Schlagwörter: Kapitalanlagemarkt, Kapitalmarkt, Information,
ultima ratio, Vermögen, Vertrauen, Funktionsfähigkeit
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Reihe: konstanzer
schriften zur rechtswissenschaft
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